Mit der achtzehnten Station wird wieder einmal eine Tradition unserer Schule gefeiert: das Marionettentheater der 7. Klasse. Es ist als
fächerübergreifendes Projekt angelegt. Im Deutschunterricht wird die Entscheidung getroffen, welches Stück zur Aufführung gelangen soll. Manches
Mal – wie auch heuer – wird die Dramatisierung gemeinsam erarbeitet bzw. umgeschrieben: Gullivers Reisen. Im Werkunterricht werden die Marionetten
gebaut, im Handarbeitsunterricht eingekleidet. Der Werklehrer unterstützt dann auch bei der Gestaltung des Bühnenbildes. Handelt es sich um ein Thema mit
historischem Hintergrund, wird auch der Geschichtsunterricht einbezogen. Oft werden auch Lieder einstudiert bzw. eine instrumentale Begleitung. Das
Marionettentheater wird in einer Intensivphase gemeinsam mit den SchülerInnen angelegt und in Szene gesetzt. Die Aufführungen finden heuer am Freitag,
17.6.2011 um 19.00 Uhr und am Samstag, 18.6.2011 um 15.00 statt.
Der siebzehnten Station ist das Schuljahr 2008/2009 zugeordnet. In diesem Schuljahr haben wir das Wertstoffkonzept umgesetzt, das heute ein fixer und
routiniert gehandhabter Bestandteil unseres Schulalltags ist. Als ÖKOLOG-Schule war es uns ein großes Anliegen, die Frage der Müllentsorgung mit der der
Müllvermeidung zu verbinden. Und das Müllaufkommen hat sich auch wesentlich reduziert. Ada Rogalla und Wilfried Herold haben mit Unterstützung von
Gertrud Harlander das Projekt entwickelt und umgesetzt. Auch heute noch werden auf einer Pinnwand im Foyer immer wieder unsere lokalen Bemühungen
mit globalen Informationen über dieses wichtige Umweltthema in Beziehung gesetzt. Dieser Bezug wird im Rahmen der Wirtschaftsgeographie der 12. Klasse
seitdem auch in jedem Schuljahr hergestellt, dem Motto gemäß: Global denken – lokal handeln!
Unsere langjährige Schulsekretärin Marianna Hagen hat in diesem Schuljahr den wohlverdienten Ruhestand angetreten. Manuela Rosenberger hat diese
wichtige Schaltstelle unserer Schule übernommen und überzeugte rasch durch ihre kompetente Arbeit und ihr fröhliches Wesen. In Rede und Schrift (siehe ihre
liebe- und humorvollen Beiträge in der Schulzeitung) zeigt sich ihre tiefe Verbundenheit mit unserer Schule. Sie spendet den Kindern, die mit ihren
„Blessuren“ ins Schulbüro kommen, Pflaster und Trost. Und auch wenn wir LehrerInnen mal nicht so gut drauf sind, reicht schon ein kurzer Weg ins
Schulbüro um die Lebensweisheit zu erfahren: Lachen ist gesund!
Ralf Aydt widmete sich in diesem Schuljahr unermüdlich - mit Unterstützung des Baukreises – der Planung des naturwissenschaftlichen Fachraums. Und hier
schließt sich schon fast der Reigen unseres Jubiläumsjahres, der uns mehr und mehr in das gegenwärtige Leben unserer Schule führt: siehe Station 3 vom
22.9.2010: Eröffnung des naturwissenschaftlichen Fachraums.
Angelika Lütkenhorst
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