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Wussten Sie schon, dass wir seit März 2000 unsere Energie
über ein eigenes Kraftwerk beziehen?
Bei strahlendem Sonnenschein wurde am 3.6.2000 ein großartiges Projekt im Schlosspark von Schönau gebührend gefeiert: Die alte Wasserkraftturbine ist wieder in Betrieb!
Bezirksschulinspektor Gerhard Steger kam in Vertretung des Landeshauptmanns und des Bezirkshauptmanns. In seiner kleinen Festrede wies er darauf hin, dass er diese Schule seit ihrem Einzug in die Paradehofgebäude (Anfang 1996) kennt und die in ihr tätigen Menschen bewundert ob ihres Einsatzes und ihrer Erfolge. Er wird sich auch dafür einsetzen, dass die Lehrer der umliegenden Schulen von dieser Turbine erfahren und Lehrausflüge hierher unternehmen.
Die Wasserkraftturbine wurde saniert und technisch aufgerüstet unter der Leitung von Ing. Josef Tiefenbacher, um nun die Rudolf Steiner Landschule und das Kastell mit Strom zu versorgen.
Schon vor drei Jahren haben wir uns erstmals die Frage gestellt, ob dieser alten Anlage wieder neues Leben eingehaucht werden könnte. Scharen von technisch versierten Eltern unserer Schule – natürlich waren es Väter – prüften die Realisierungsmöglichkeiten. Schließlich hielt nur einer durch: Joe Tiefenbacher! Die Turbine wurde sein Kind. Er war es auch, der uns durch den technischen Dschungel half, wenn es darum ging, Subventionsanträge zu stellen. Die Österreichische Kommunalkredit AG sagte schließlich zu, die Finanzierung mit 25 % der Investitionssumme zu stützen. Nach dieser Zusage wagten wir uns an das große Werk.
Die Realisierung brauchte doch ein ganzes Jahr und um den Jahreswechsel 99/00 herum waren die technischen Bedingungen schließlich erfüllt. Jetzt brauchte nur noch das Wasser zu fließen. Nachdem der Winter es freigegeben hatte, versiegte das Wasser durch einen Defekt im Wehr des oberen Zulaufs. Wieder hieß es auf Wasser zu warten! Am 10. März schließlich nahm die Turbine ihre Arbeit auf.
Im nächsten Jahr wollen wir nun unseren Schülern vermitteln, was das Grundmotiv unseres Einsatzes war:
Kleinwasserkraftwerke sind als „erneuerbare Energieressource“ umweltfreundlich und wertvoll. Es gibt weniger Emissionen, da auf Öl für die Heizung nun weitgehend verzichtet werden kann.
Wir hoffen auch, dass die unmittelbare Nähe zur eigenen Stromerzeugungsstätte mehr Energiebewusstsein für die Nutznießer der erzeugten Energie – vornehmlich die SchülerInnen und LehrerInnen der Rudolf Steiner Landschule Schönau - schafft.
Ein weiteres Motiv war, dass sich durch diese Investition langfristig für den Schulträger eine günstigere Betriebskostenbilanz ergibt.
Zunächst aber müssen wir den bisher geleisteten finanziellen Beitrag für die Energiekosten der Finanzierung der Sanierungsarbeiten zukommen lassen (Kredit bei HERMES Österreich).
Je mehr Unterstützung unser Projekt von begeisterten Sponsoren erfährt, desto schneller kann der Schulverein die dann wirksam werdende Ersparnis bei den Betriebskosten seinem eigentlichen und vornehmsten Zweck widmen: dem Unterrichten unserer Schulkinder.
Wenn Sie selbst Unternehmer sind, können Sie einen Kooperationsvertrag mit uns abschließen. Ansonsten freuen wir uns, wenn Sie Firmen auf diese Möglichkeit aufmerksam machen. Josef Tiefenbacher und Angelika Lütkenhorst stehen gern zur Verfügung, wenn es noch weiterer Informationen und Überzeugungsarbeit bedarf.
So können Sie die Finanzierung der Sanierungsarbeiten an der Wasserkraftturbine im Schlosspark von Schönau unterstützen !!!
Unterstützungserklärung bitte anfragen an der Rudolf Steiner Landschule Schönau
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Rudolf Steiner
Landschule Schönau
Freie Waldorfschule
A-2525 Schönau a.d. Triesting
Kirchengasse 22
Telefon: +43 2256 62181
Fax: +43 2256 62181-55
E-Mail: landschule@waldorf-schoenau.at