WIRTSCHAFTSGEOGRAPHIE - WIRTSCHAFT VERSTEHEN, ZUSAMMENHÄNGE ERKENNEN, ZUKUNFT GESTALTEN
In der 12. Klasse steht die Entwicklung einer eigenständigen Urteilsbildung im Mittelpunkt. Die Wirtschaftsgeographie bietet dafür ein besonders vielseitiges Lernfeld: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Strukturen und Auswirkungen unseres heutigen Wirtschaftssystems auseinander und betrachten wirtschaftliche Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Ausgehend von grundlegenden Begriffen und den menschlichen Bedürfnissen als Motor wirtschaftlichen Handelns beschäftigen sie sich mit Fragen wie: Wer gestaltet Wirtschaft? Unter welchen Bedingungen? Mit welchen Mitteln und mit welchen Zielen? Dabei werden globale Zusammenhänge ebenso betrachtet wie die Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns auf Menschen, Gesellschaft und Umwelt.
Ein wichtiger Bestandteil der Epoche ist die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wirtschaftsmodellen und möglichen Zukunftsperspektiven. An konkreten Beispielen lernen die Schülerinnen und Schüler Menschen und Initiativen kennen, die neue Wege erproben und nach sozial und ökologisch verantwortungsvollen Formen des Wirtschaftens suchen. Dabei wird deutlich, dass wirtschaftliche Strukturen nicht unveränderlich sind, sondern von Menschen gestaltet werden können.
Die Epoche führt immer wieder zur Frage nach der eigenen Rolle in einer globalisierten Wirtschaft. Welche Entscheidungen treffen wir als Konsumentinnen und Konsumenten? Wo können wir selbst Verantwortung übernehmen und Veränderung bewirken? Aus diesen Überlegungen können konkrete Projekte entstehen, in denen die Jugendlichen ihre Ideen in die Tat umsetzen.
So verbindet die Wirtschaftsgeographie fachliches Wissen mit kritischem Denken, Perspektivenwechsel und eigenverantwortlichem Handeln. Die Schülerinnen und Schüler lernen, komplexe Zusammenhänge zu hinterfragen, eigene Standpunkte zu entwickeln und nach Möglichkeiten für eine menschenwürdige und zukunftsfähige Gestaltung unserer Welt zu suchen.

Die 11. und 12. Klasse war am Freitag, dem 13. Februar 2026, in der Caritas Wärmestube „Kirchenschiff“ und hat für rund fünfundzwanzig zum Teil obdachlose Menschen gekocht.


